Henneässä

ACHTUNG! s’Henneässä isch für das Johr reschtlos usverchauft, Danke für dii zahlriiche Ahmeldige, mir freuet üs uf eu!

Das Hennenessen

Laut unverbürgter Geschichtsschreibung ist dies Hennenessen ein Brauch der über 400 Jahre alt ist und von der Fasnachtsgesellschaft 1981 neu belebt wurde. Laut Geschichtsbüchern sind einige unterschiedliche Entstehungsvarianten der „ Hüneressete“ bekannt.So z. B. aus dem Buch von Armin Müller: „Lichtensteig – Geschichte des Toggenburger Städtchens“ ist über diese alte Tradition zu lesen: Die Hüneressete, gelegentlich auch „Die Fasnacht auf dem Rathaus“ genannt, hatte ihren Ursprung in der Befreiung von der mittelalterlichen Zehntenpflicht des Fasnachtshuhns. Es hatte sogar den Fürstabt „us sonderlichen Gnaden den Frowen, Räth und Richtern“ eine jährliche Spende von 3 Flaschen zugesichert. So wird denn die erste Hühneressete“ von der wir lesen können , als „ von alther bebrucht“ genannt. (29.Januar 1581) Sie ist nicht jedes Jahr gehalten worden. 1658 war sie noch Brauch. Eingeladen waren alle verheirateten oder verwitweten Bürger und Bürgerinnen. Um 11 Uhr gaben Trommel und Pfeiffen dreimal durch alle Gassen die Aufforderung zur Teilnahme. Es kamen bis zu 126 Gäste, alle namentlich in ein Protokoll eingetragen, und liessen sich von vier Verortneten ihren Platz anweisen. „ Dis Imbis Mal ward mit allen fröwden und fründlichkeit vollendet und thäte Schultheiss Wirt die Danksagung, danach man hat erlaubt einen züchtigen Tantze zu thun.( dass derwyl vyl Personen Jung und Alt geübt und gebrucht) und ward friedlich und woll abgegangen, also dass keiner dem anderen ein bös Wort geben. Gott sein gelobt…(1631).So ging es also in Lichtensteig vor 400 Jahre zu und her. Die Fasnachtszeit wurde mit einem Hühnerschmaus eröffnet, man traff sich zu Geselligkeit und zu einem Tanze